Bei Twists werden zwei Strähnen umeinander gedreht statt drei miteinander verflochten. Das klingt nach einem Detail, macht aber einen echten Unterschied: Die Spannung am Ansatz ist geringer, und das Auslösen geht deutlich schneller und schonender.

Twists oder Braids — was ist besser?

Twists sind schonender und schneller gemacht. Box Braids halten länger und sehen definierter aus. Wenn dein Ansatz empfindlich ist oder du zum ersten Mal eine Schutzfrisur trägst, sind Twists der bessere Einstieg.

Zwei Varianten

Two-Strand-Twists

Die klassische Variante aus zwei Strähnen. Hält vier bis sechs Wochen, lässt sich mit Eigen- oder Kunsthaar arbeiten.

Senegalese Twists

Mit glattem Kunsthaar gedreht, dadurch glänzender und gleichmäßiger. Etwas schwerer, dafür sehr langlebig.

Für wen eignen sich Twists?

Für empfindliche Kopfhaut, für feines Eigenhaar und für alle, die nicht sechs Stunden im Stuhl sitzen wollen. Bei sehr glattem Haar rutschen Twists schneller auf als Braids — hier arbeiten wir mit mehr Textur.

Haltbarkeit

Vier bis sechs Wochen. Danach beginnen sich die Enden aufzudrehen. Das ist kein Schaden, sieht aber unruhig aus.

Pflege

Nicht zu viel anfassen

Twists drehen sich auf, wenn man ständig daran spielt. Hände weg ist tatsächlich der wichtigste Pflegetipp.

Feuchtigkeit

Alle zwei bis drei Tage ein leichtes Wasser-Öl-Spray auf die Längen, zwei- bis dreimal wöchentlich Öl auf die Kopfhaut.

Nachts

Seidentuch oder Satinkissenbezug. Ohne beides sind die Ansätze nach einer Woche fransig.

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Termin?

Drei bis fünf Stunden, also spürbar kürzer als bei Braids gleicher Länge.

Kann ich Twists selbst auslösen?

Ja, das ist bei Twists deutlich einfacher als bei Braids. Von unten nach oben aufdrehen, nicht ziehen.

Fazit

Twists sind die schonendste Schutzfrisur, die wir anbieten. Wenn du unsicher bist, fang damit an. Alles zur afrikanische Flechtkunst besprechen wir vorher in Ruhe.