Am besten mit einem lockeren Dutt oben auf dem Kopf, dem sogenannten Pineapple, und einer Seidenhaube, dem Bonnet. Seide oder Satin verringert die Reibung, und die Zöpfe bleiben länger ordentlich.
Die ausführliche Antwort
Lange Braids sind nachts vor allem aus zwei Gründen eine Herausforderung: Sie sind im Weg, und sie reiben auf dem Kissen. Baumwolle raut die Oberfläche der Zöpfe auf, dadurch werden sie schneller kraus, und auch das Eigenhaar am Ansatz leidet. Außerdem kann es unangenehm ziehen, wenn du auf einer Schicht Zöpfe liegst.
Der Pineapple löst das Problem: Du sammelst die Braids locker oben auf dem Kopf und bindest sie zu einem hohen, lockeren Dutt. So liegst du nicht auf den Zöpfen, und der Nacken bleibt frei. Darüber kommt ein Bonnet aus Seide oder Satin. Es hält die Zöpfe zusammen und schützt sie vor Reibung. Wer keine Haube mag, kann alternativ einen Kissenbezug aus Seide oder Satin nutzen.
Wichtig ist das Wort locker. Ein strammer Dutt zieht die ganze Nacht an den Ansätzen, besonders an Stirn und Schläfen. Genau dort ist das Haar oft am feinsten, und zu starker Zug über lange Zeit kann zu Traktionsalopezie führen. Bei der afrikanischen Flechtkunst bei Hairqueen030 flechten wir die Konturen deshalb bewusst nicht zu straff, und nachts solltest du diesen Vorteil nicht wieder verspielen.
Worauf du achten solltest
- Binde den Dutt so locker, dass du keinen Zug an den Konturen spürst.
- Nutze ein weiches Haargummi ohne Metall.
- Geh nie mit nassen Braids schlafen, lass sie vorher vollständig trocknen.
- Wechsle die Position des Dutts ab und zu, damit nicht immer dieselben Partien belastet werden.
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