Bei Boho Braids bleiben einzelne Strähnen bewusst offen und gelockt, während der Rest geflochten wird. Das Ergebnis wirkt weicher und weniger streng als klassische Box Braids. Der Haken: Die offenen Partien sind nicht geschützt.

Was Boho Braids ausmacht

Pro Zopf werden ein bis drei lockige Strähnen eingearbeitet, die aus dem Geflecht herausschauen. Das braucht deutlich mehr Zeit als eine glatte Flechtung, weil jede Locke einzeln platziert wird.

Der Unterschied zur Schutzfrisur

Eine echte Schutzfrisur schließt das Haar vollständig ein. Boho Braids tun das nicht. Die offenen Strähnen reiben an Kleidung, trocknen aus und verfilzen schneller. Wenn dein Ziel ist, dein Eigenhaar maximal zu schonen, sind geschlossene Braids die bessere Wahl.

Wenn dein Ziel der Look ist: völlig in Ordnung. Man sollte es nur wissen.

Haltbarkeit

Vier bis sechs Wochen. Die offenen Locken sehen meist schon nach zwei bis drei Wochen unruhiger aus — das gehört zum Stil, stört aber manche.

Pflege

Die offenen Strähnen

Alle paar Tage mit einem Leave-in-Spray befeuchten und mit den Fingern in Form bringen. Keine Bürste.

Die geflochtenen Partien

Wie bei allen Braids: Kopfhaut ölen, alle zwei bis drei Wochen waschen, nachts Seidentuch.

Häufige Fragen

Ist das aufwendiger als normale Braids?

Beim Flechten ja, im Alltag ein wenig. Rechne mit fünf Minuten Pflege alle zwei Tage.

Kann ich die Locken nachkaufen?

Ja, wir arbeiten mit Strähnen, die sich einzeln ersetzen lassen.

Fazit

Boho Braids sind eine Stil- und keine Schutzentscheidung. Wer das weiß, wird damit glücklich. Alles Weitere zur afrikanische Flechtkunst besprechen wir im Salon.