„Rasta“ ist im deutschen Sprachgebrauch ein Sammelbegriff geworden — gemeint sind meist lange, dünne Einzelzöpfe oder Dreadlock-ähnliche Strähnen. Der Begriff stammt aus der Rastafari-Bewegung, die ihren Ursprung in Jamaika hat. Wer die Frisur trägt, sollte wissen, woher sie kommt.

Rasta, Braids oder Dreadlocks — wo ist der Unterschied?

Bei Braids werden Strähnen geflochten und lassen sich rückstandsfrei auslösen. Bei Dreadlocks verfilzt das Haar dauerhaft — das ist eine Entscheidung auf Jahre. Was viele „Rasta“ nennen, sind technisch meist lange Braids mit eingearbeitetem Kunsthaar.

Wir klären das vor dem Termin, weil beide Wege völlig unterschiedliche Konsequenzen haben.

Für wen eignen sich Rasta-Zöpfe?

Für alle, die wochenlang ohne tägliches Styling auskommen wollen und bereit sind, Gewicht zu tragen. Bei feinem Eigenhaar arbeiten wir mit weniger und dafür kürzeren Strähnen.

Haltbarkeit

Sechs bis acht Wochen bei geflochtenen Varianten. Danach zum Auslösen, nicht länger.

Pflege

Kopfhaut zuerst

Zwei- bis dreimal wöchentlich ein leichtes Öl auf die Kopfhaut, alle zwei bis drei Wochen waschen. Die Längen brauchen wenig.

Ansatz beobachten

Wenn die Zöpfe sich an der Basis lösen und dabei ziehen, ist die Tragezeit vorbei. Nachziehen ist besser als aushalten.

Häufige Fragen

Wie schwer wird das?

Je nach Menge und Länge zwischen wenigen hundert Gramm und über einem Kilo. Wir wiegen im Zweifel ab, statt zu schätzen.

Kann ich die Zöpfe wiederverwenden?

Bei hochwertigem Haar teilweise ja. Kunsthaar aus dem Discounter meist nicht.

Fazit

Rasta-Zöpfe sind eine Frisur mit Geschichte und mit Gewicht. Beides sollte man kennen, bevor man sich hinsetzt. Mehr zu unserer Arbeit findest du unter afrikanische Flechtkunst.